“Sonntagsmesse” mit “Scheunentanz” – mit Emmylou wird auch ein düsterer Herbstabend nett
In Norwegen wurde Emmylou Harris ein wenig anders aufgenommen als in südlicheren europäischen Regionen. Oslo sei – bemerkt die Deutsch-Norwegerin Ebba D. Drolshagen – “genau die handzahme Hauptstadt, die die meisten Norweger haben wollen, eine Stadt mit sowenig Stadt wie irgendwie vorstellbar”. Es geht hier also, vor allem außerhalb der Touri-Saison, wesentlich ruhiger zu als z.B. in Paris, London, Berlin oder Amsterdam.
So geriet das Konzert, das Emmylou Harris and the Red Dirt Boys dort am 21/09/2008 gaben, zur “Sonntagsmesse für erschöpfte Cowboy-Seelen”, denn sonntags ist für Norweger Wochenausklang.
“Der Rahmen konnte kaum besser sein für solch einen herbstkalten Konzertabend am Ende des September. Entweder hatte man den Tag im Café zugebracht, war draußen in Oslos Wäldern oder halt nur im Wald gewesen, und so sind zwei Stunden mit Emmylou Harris im Sonntagsprogramm ein perfekter Wochenabschluss. Nicht besonders viele der Cowboys und Cowgirls der Stadt hatten den Weg zum Sentrum Scene gefunden, welches bei diesem Anlass proppenvoll war …
Emmylou Harris traf eine gute Auswahl mit Songs von der mehr akustischen Art. Mit Ausnahme des honky-tonk-artigen Get Up John, das den ganzen Saal zum Scheunentanz aufforderte, und Born to Run … spielte sich das meiste auf ruhige Weise ab.”
“Alles für uns”: Emmylou Harris ist die perfekte Gesellschaft für einen späten Sonntagabend im Herbstdunkel
“Emmylou Harris ist es gelungen, 61 Jahre alt zu werden, und damit kann sie als Veteranin gelten. Niemand kann ihr diese Position nehmen, die sie sich im Laufe ihrer fast 40-jährigen Karriere geschaffen hat. Gestern Abend kam sie in ein überfülltes Oslo Sentrum Scene, gab uns aber doch ein Gefühl von intimer Nähe.
Emmylou Harris und ihre Band betraten etwas verspätet um etwa 22 Uhr die Bühne, und sie glitt benahe diskret herein, bevor ein ganzer Abend im Namen der Country Music Realität wurde. Die Qual der Wahl sorgte dafür, dass die Musikfans der Hauptstadt die Woche mit zwei Sonntags-Angeboten beenden konnten: Bon Iver im John Dee oder Emmylou und Co. im Sentrum Scene. Letzteres hat gehalten, was es versprochen hatte und was auch die Gerüchte später bestätigen konnten.
Das Konzert war davon geprägt, dass es – ähnlich wie die diesjährige CD All I Intended To Be – akustisch verhältnismäßig leise war. Die angenehm angezogene Emmylou mit ihrer charakteristischen grauen Haarpracht machte eine flotte Figur, ganz zu schweigen von ihrer charismatischen Stimme, die schon allein fast die ganze Bühnenshow trug.
Lob auf Lucinda, den iPod und Oslos Oper
Wenn Emmylou ihre eigenen Lieder vorträgt, ist sie gut, aber am besten ist sie vielleicht dann, wenn sie die Lieder anderer interpretiert. Gestern Abend gab sie uns mehrere Beispiele davon. Unter anderem lobte und dankte sie Lucinda Williams dafür, dass sie die Welt mit Sweet Old World bereichert hat, und sie präsentierte eine erstklassige Interpretation dieses Liedes. Wie sie betonte, war dies eins ihrer am meisten gespielten Lieder auf ihrem iPod, einem Ding, das genau wie Lucinda die Welt bereichert hat, wie sie im Mai der ABC News erzählte, als wir Emmylou damals trafen.
Weiter sang sie für uns unter anderem All That You Have Is Your Soul von Tracy Chapman, was auch auf All I Intended To Be zu finden ist. Pancho And Lefty von Townes Van Zandt soll auch nicht vergessen werden, aber es war ihre a-capella-Version von Bright Morning Stars, bei der es uns am ehesten kalt über den Rücken lief in diesem überhitzten Lokal.
Emmylou war guter Laune und erwähnte mehrmals, wie schön sie Norwegen findet. Am selben Tag hatte sie übrigens vormittags die neue Oper in Bjørvika besichtigt, erzählte sie.
Ihre fünfköpfige Band trug gut dazu bei, dass Emmylou ihre Hauptrolle spielen konnte, obwohl sie ab und zu ein wenig anonym wurde. Kimmie Rhodes vom Vorprogramm trug mit ihrem Gastauftritt zu Emmylous Performance bei und ergänzte angenehm die vokalen Arrangements.
Hellhöriges Publikum)
Das Publikum war während des zweistündigen Konzertes mehr hellhörig als enthusiastisch, aber es ließ sich gegen Ende des Programms mehr begeistern. Alles in allem war die Begegnung mit Emmylou Harris ein nahezu perfekter Abschluss der Woche. Unser einziger Wunsch für die nächste Begegnung mit der Country Queen wäre, nicht so viel Publikum in den Saal zu pressen, damit mehr Zuhörer sehen können, was eigentlich auf der Bühne vor sich geht. Sentrum Scene ist nicht für so viele Zuschauer gebaut.”
(Übersetzung: Bjørn Smith-Hald)
Archiv der Kategorie: Emmylou Harris
Chris Donohue Weblog – Inside A Travelling Band
Wie vertreibt man sich die Zeit auf einer Tournee, die doch manchmal recht lang und öde werden kann? Emmylou Harris selbst liest bekanntlich unterwegs viel. “She always brings along a stack of books when she tours and has said that reading keeps her sane on the concert trail”, berichtete die Birmingham News (Alabama) im Januar 2003.
Bass player Chris B. Donohue beschäftigt sich on the road offensichtlich gerne mit Fotografieren und Bloggen. Neben Aufnahmen von den Konzertorten der soeben beendeten Europa-Tournee findet man in seinem Blog auch etwas über Zwischenstationen, Touristenattraktionen, die die Band visitiert hat usw. Interessante Einblicke in das Treiben von Emmylou Harris and the Red Dirt Boys unterwegs mit Tagebuch, Fotos der Band und der Stätten, an denen die Truppe musizierte (da gerät schon mal die Stuttgarter Liederhalle zur “Leiderhalle”), vermittelt dieser aufschlussreiche Blog. Zugang gewinnt man über www.cbdonohue.com. Musikalisch stellt sich Chris Donohue auf seiner profile site von MySpace vor.
Emmylou Harris Setlist Amsterdam 2008
Hier die Setlist vom Konzert in Amsterdams Koninklijk Theater Carré, 27/09/2008, das eine Emmylou Harris in offensichtlich phantastischer Form und Stimmung dargeboten hat. Vor allem Bang The Drum Slowly und Born to Run sollen super gewesen sein. Wer weitere Eindrücke etc. berichten will, möge die Kommentar-Funktion im Blog nutzen …
1. Here I am
2. Orphan Girl
3. My Songbird
4. The Return Of The Grievous Angel
5. Red Dirt Girl
6. Sailing Round The Room
7. Going Back to Harlan
8. If I Could Only Win Your Love
9. Love And Happiness
10. Shores of White Sand
11. Take That Ride
12. Broken Man’s Lament
13. Wheels
14. Green Pastures
15. Born to Run
16. Bang The Drum Slowly
17. The Pearl
18. Together Again
19. Leaving Louisiana in the Broad Daylight
20. Old Five And Dimers Like Me
21. Bright Morning Star
22. Get Up John
23. Pancho & Lefty (encore)
24. When We’re Gone Long Gone (encore)
Emmylou Harris: vocals, guitar
Bryan Owings: drums
Chris Donohue: bass, vocals
Phil Madeira: keyboards, accordion, guitar, vocals
Colin Linden: guitar, vocals
Rickie Simpkins: mandolin, fiddle, banjo, vocals
Kimmie Rhodes: vocals on Love And Happiness, Shores Of White Sand and When We’re Gone Long Gone
Emmylou und Kimmie in Amsterdam gibt’s auch bei Flickr. Einen Bericht – natürlich auf Holländisch – über Emmylou’s Konzert in Amsterdam – gibt’s hier.
Einen Eindruck vom Konzert in De Oosterpoort (Grote zaal) in Groningen vermittelt der Weblog Annie Postma (na ja, Deutsch und Nederlands sind doch nahe miteinander verwandt, oder?) bzw. der Concertblog.
Emmylou Harris Live Reviews 2008 Berlin – München
Emmylou Harris in Berlin, Tempodrom, 16/09/2008
Die “Cosmic Queen” ist “gesund wie ein Gaul” und “haucht die letzte Silbe aus”
Berliner Zeitung, 18/09/2008:
“Irgendwann entschuldigt sich Emmylou Harris für ein ausgefallenes Berlin-Konzert vor ein paar Jahren. Zum Glück sei sie jetzt gesund wie ein Gaul. Das dürfte der eigenartigste Vergleich sein, der einem zu der zierlichen Person mit der oft fast ätherischen Countrystimme einfällt. Aber er verdeutlicht die spezielle Spannung zwischen den zartesten und schmerzlichsten Liedern und einem Genre, das auch von seiner robusten Raubeinigkeit lebt.
Emmylou Harris ist einer der größten Stars, aber sicher nicht die typische Vertreterin des Genres. Sie wirkt eigentlich viel zu sophisticated und zurückhaltend, wie sie sich mit der großen Gitarre im schmal geschnittenen Kleid sparsam auf der Bühne bewegt, die feinen Gesichtszüge von den schweren, silbernen Haaren fast verdeckt”, meint Markus Schneider (mehr …).
Der Tagesspiegel, 18/09/2008:
“Nachdem das letzte Konzert wegen Krankheit abgesagt worden war, mussten die Berliner Fans von Emmylou Harris ein paar Jahre warten. Aber jetzt ist sie da, kommt im kleinen Cowgirl-Schwarzen, mit wehendem Silberblondhaar und kecken Stiefeln auf die sparsam möblierte Bühne des Tempodroms, tosend umjubelt: Here I Am! Ohne großes Scheinwerfer-Trara, ohne Videowände, ohne geplusterten Deko-Kitsch. Diesen ganzen Madonna-Mist hat Emmylou nicht nötig. Sie ist einfach da, sie selbst, mit ihrer bezaubernden Stimme und der großen J-200-Gibson-Akustikgitarre. Here I Am, der Song stammt vom Album Stumble Into Grace (2003). Da ist gleich wieder der anrührend klare Emmylou-Ton mit dem unverwechselbaren Timbre und Phrasing. Anmutig, graziös. Kein Zweifel: Sie ist die Königin der ‘Cosmic American Music’“, meint H.P. Daniels (mehr …).
Viele Eindrücke, Fragen, Infos etc. rund um das Berliner Konzert siehe ROLLING STONE Forum.
Emmylou Harris in München, Philharmonie im Gasteig, 17/09/2008
Augsburger Allgemeine, 18/09/2008:
“Wenn ein globaler Star europäische Bühnen aufsucht, hat das meist einen simplen Grund: Das aktuelle Album soll unters Volk gebracht werden. Das ist bei Emmylou Harris auch nicht anders. Und so steht sie im dezenten kurzen Rock und glänzenden Stiefeln auf der Bühne der Münchner Philharmonie und erzählt Geschichten aus der CD All I Intended To Be.
Von Geschichten, die von den Wechselfällen des Lebens handeln. Melancholie zieht sich durch die Balladen, mitunter auch schmerzliches Erinnern wie in Kern River, das vom schnell fließenden Fluss handelt, der den Liebsten fortreißt. Spirituelle Anklänge finden sich in Beyond The Great Divide, das von einer anstehenden Trennung handelt”, meint Rupert Huber (mehr …).
Ein persönlicher Konzertbericht mit Setlist – siehe ROLLING STONE Forum.
Emmylou Harris Live Reviews 2008 Manchester – London
Emmylou Harris in Manchester, Bridgewater Hall, 13/09/2008
Manchester Evening News, Manchester, 14/09/2008:
“Legend is a term hastily applied in these latter days of talent show revivalism. Emmylou Harris has quietly earned the right to bear the title – not with a number one hit or a major label-sponsored charm offensive – but with a series of small victories. Her 40 year career includes 12 Grammy wins and collaborations with legends such as Bob Dylan, Neil Young and Gram Parsons”, wrote Yakub Qureshi (read more …).
A private review is given by normblog.
Emmylou Harris in London, Hammersmith Apollo, 14/09/2008
The Times, London, 16/09/2008:
“Few, if any, of the sixtysomething stars currently doing the rounds have the poise and serenity of Emmylou Harris. At the end of a short British tour to promote her album, All I Intended to Be, the country-folk singer was a regal presence on the Apollo stage. In a long, pale, pencil-thin skirt, her silver hair cascading to her shoulders, she strummed an acoustic guitar and sang with the self-contained air of a performer who, although confident in her authority, was not a natural extrovert”, wrote David Sinclair (read more …).
Look at this detailed private review at thelineofbestfit!
Emmylou Harris Live Reviews 2008 Glasgow – Dublin

Emmylou Harris in Glasgow, Royal Concert Hall, 09/09/2008
The Herald, Glasgow, 11/09/2008:
“I think I first came here in ’76″, she told us. “It was at the Apollo. “I remember the nine foot stage – and the cold!” Happily, most of her audience appeared to have been there, when her band had comprised elements of Elvis’s backing group. This time she was opening her European tour in support of her first album in four years, All I Intended To Be.
A splendid album it is too, and much of it was aired in a performance lasting nearly two hours. Sounding, and looking, as good as she has ever done, her show was, nevertheless, a touch one-paced so that, by the end, it was starting to drag. But when she did rock out a little, such as on Born to Run, the sold-out crowd loved it. And the finger-picking Get Up John was a joy”, wrote Stuart Morrison (read more …).
Another fine review is given by The Independent.
Emmylou Harris in Dublin, The Stadium, 12/09/2008
Irish Times, Dublin, 15/09/2008:
“It took a little time for both performer and audience to warm to each other at the Stadium on Friday night but once it happened Emmylou Harris, her accomplished band and her fans fashioned a cosy embrace that just got tighter as the night wore on … Looking strikingly attractive with her silvery mane framing her high cheekbones, Harris dipped into these albums for some reassuring blasts from the past”, wrote Elizabeth Cooney and Bobby Chen (read more …).
For a private review have a look at “Bock The Robber”.
Emmylou Harris Setlist Stuttgart 2008
Emmylou Harris war in Stuttgart, Liederhalle. Ein tolles Konzert – eine tolle Stimmung (Kimmie Rhodes: “Stuttgart rocks!”). Darüber möchte ich nicht viele Worte verlieren, sondern hier nur Emmylou’s Setlist weitergeben, weil es für manchen ein Problem war, den jeweiligen Song-Titel zu enträtseln. Sie sagte nämlich selten – nie – einen Song mit seinem Titel an, und wer nicht den vollen Überblick über ihr Repertoire hat, der musste ab und zu raten (so war es wohl auch in Berlin und München). Deutlicher wurde sie nur, wenn es sich um Titel von ihrem neuesten Longplayer All I Intended To Be handelte (na ja, schließlich diente die Tournee dazu, “to promote her album, All I Intended to Be “). Doch das Publikum kam erst so richtig in Gang, als Emmylou Harris zum Beispiel Born To Run , Leaving Louisiana In The Broad Daylight , Green Pastures oder Together Again anstimmte. Das war noch was mit der Hot Band , nicht wahr, Albert ?
Die Setlist (in Klammern das Album, auf dem der Song erstmals erschienen ist):
1. Here I Am (Stumble Into Grace / w & m: Emmylou Harris)
2. Orphan Girl (Wrecking Ball / w & m: Gillian Welch)
3. My Songbird (Quarter Moon In A Ten Cent Town / w & m: Jesse Winchester)
4. Return Of The Grievous Angel (Grievous Angel / w & m: Gram Parsons)
5. Kern River (All I Intended To Be / w & m: Merle Haggard)
6. Sailing Round the Room (All I Intended To Be / w & m: Emmylou Harris, Kate McGarrigle, Anna McGarrigle)
7. Red Dirt Girl (Red Dirt Girl / w & m: Emmylou Harris)
8. Goin’ Back To Harlan (Wrecking Ball / w & m: Anna McGarrigle)
9. If I Could Only Win Your Love (Pieces In The Sky w & m: Ira Louvin, Charlie Louvin)
10. Love And Happiness (with Kimmie Rhodes) (All the Roadrunning / w & m: Emmylou Harris, Kimmie Rhodes)
11. Shores Of White Sand (with Kimmie Rhodes) (All I Intended To Be / w & m: Jack Wesley Routh)
12. Take That Ride (All I Intended To Be / w & m: Emmylou Harris)
13. Lost Unto This World (Stumble Into Grace / w & m: Emmylou Harris, Daniel Lanois)
14. Green Pastures (Roses In The Snow / w & m: Traditional)
15. Born to Run (Cimarron / w & m: Paul Kennerly)
16. Not Enough (All I Intended To Be / w & m: Emmylou Harris)
17. Michelangelo (Red Dirt Girl / w & m: Emmylou Harris)
18. Together Again (Elite Hotel / w & m: Buck Owens)
19. Leaving Louisiana In The Broad Daylight (Quarter Moon In A Ten Cent Town / w & m: Rodney Crowell, Donivan Cowart)
20. Old Five And Dimers Like Me (All I Intended To Be / w & m: Billy Joe Shaver)
21. Bright Morning Stars (a capella: Emmylou Harris, Phil Madeira, Rickie Simpkins) (Angel Band / w & m: Traditional)
22. Get Up John (At The Ryman / w & m: Bill Monroe, Marty Stuart)
Zugaben :
23. One Of These Days (Elite Hotel / w & m: Earl Montgomery)
24. When We’re Gone Long Gone (with Kimmie Rhodes) (Trio II / Kieran Kane, James Paul O’Hara)
Ihre aktuelle Live-Band hat folgende Besetzung: Bryan Owings – drums, Chris Donohue – bass; Phil Madeira – keyboards, accordion, harm voc; Colin Linden – guitar, harm voc; Rickie Simpkins – mandolin, fiddle, harm voc.
Bei drei Songs sang Kimmie Rhodes mit, die mit ihrem Trio (mit Sohn Gabe Rhodes und Partner Joe Gracey ) das Vorprogramm bestritten hatte.
Emmylou Harris hatte sichtlich ihren Spaß in Stuttgart. Als nächstes war Oslo an der Reihe, dann Stockholm … Vielleicht kann man erfahren, wie es dort war.
Summary: Emmylou Harris has been to Stuttgart (Germany) on 18th September 2008. I want to share Emmylou’s setlist. Emmylou’s band line-up on this tour: Brian Owings – drums, Chris Donahue – bass; Phil Madeira – keyboards, accordion, harm voc; Colin Linden – guitar, harm voc; Rickie Simpkins – mandolin, fiddle, harm voc. On three songs she was accompanied by singer-songwriter Kimmie Rhodes (Austin, TX), who belonged to the Preliminary Lineup with her son Gabe Rhodes and partner Joe Gracey.